2026/27
»Von hier aus müsset irgendwo der Ausgang sein, das ist mehr als sicher. Aber nicht du suchst ihn, er sucht dich«.
Wisława Szymborska »Labyrinth«
Wenn es ein Wort gibt, das über all unseren Projekttagen im Schuljahr 2026/27 stehen könnte, dann ist es das Wort »Bewegung«. Nicht stillsitzen, sondern aufstehen, neue Perspektiven ausprobieren, sich ausprobieren, in Sprache und Bewegung. Mit der Auseinandersetzung mit Themen, die aktuell und wichtig sind. Wir haben einen weiten Begriff von Literatur und sind davon überzeugt, dass sie einen Ausgang aus Höhlen und Labyrinthen weist.
Mit den Projekttagen laden wir Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler ein, einen Vormittag lang Schule anders und an anderem Ort zu erleben. Dafür steht eine ganze Staffel engagierter Künstler*innen bereit: Autor*innen, Lyriker*innen, eine Bühnenpoetin und eine Clownin, eine Tänzerin, Dramaturgin, Kunst- und Literaturvermittlerinnen, Soziologinnen sowie eine Historikerin und ein Literaturübersetzer. Sie alle wollen Ihren Unterricht in Deutsch, Geschichte und Englisch bereichern und erweitern. So haben wir es gemeinsam geplant.
Sie können einen Projekttag Ihrer Wahl ganz einfach per Mail für Ihre Klasse buchen und kommen für einen Vormittag ins Literaturhaus und ins NS-Dokumentationszentrum oder in die Villa Stuck.
Lehrerfortbildungen
Welche Perspektiven kann ein Literaturhaus Deutschlehrer*innen eröffnen? Neben der Lust, sich selbst auszuprobieren und der Möglichkeit, mit Künstler*innen über ästhetische Erfordernisse und Einsichten zu diskutieren, vor allem die Zeit für den Austausch mit Kollegen, um sich und diese neu zu entdecken. Immer geht es darum, wie man die Lebendigkeit und Wichtigkeit von Literatur erfahrbar machen kann.
