APRIL & MAI

»Die Ehe ist eine unmögliche Institution. Sie ist unmöglich für eine Frau, die arbeitet und denkt und selber etwas will.«

INGEBORG BACHMANN, 1973

Liebes Literaturhaus-Publikum!

»Er ist der berühmteste lebende Norweger, fast so berühmt wie das Gemälde ›Der Schrei‹ seines Landsmanns Edvard Munch«

– schrieb DIE ZEIT über Karl Ove Knausgård, der mit seinem radikal autobiografischen sechsbändigen Romanprojekt Furore machte. Lang erwartet, ist er nun wieder zu Gast in München und stellt Band 3 seiner »Morgenstern«-Reihe vor.
Auch für Ingeborg Bachmann, die große österreichische Schriftstellerin, folgten Leben und Schreiben demselben ästhetischen Konzept. Unsere neue Ausstellung entschlüsselt dies anhand ihres Werks und zahlreicher unveröffentlichter Exponate aus dem Nachlass, darunter Briefe von Paul Celan, Max Frisch und Henry Kissinger. Das Lenbachhaus feiert Orhan Pamuk als Künstler, Fotografen und Museumsgründer; zum Auftakt der Schau präsentiert der Nobelpreisträger im Literaturhaus »die Ideen hinter den Dingen«. Und noch eine schöne Kooperation: Das DOK.fest zeigt im Literaturhaus neue Filme über Italo Calvino und Doris Dörrie. Der Vorverkauf für das Maiprogramm startet am 1.4.2024.

Wir freuen uns auf Sie!
Herzlich, Ihre Tanja Graf,
im Namen von uns allen im Literaturhaus

IM APRIL ZU GAST: internationale Literaturstars wie Eleanor Catton aus den USA, Jean-Philippe Toussaint und Didier Eribon aus Frankreich. Außerdem als große Entdeckung: die flämische Autorin Gaea Schoeters anlässlich des Niederlande & Flandern-Schwerpunkts auf der Leipziger Buchmesse. Und: der Münchner Heyne Verlag wird 90! Lassen wir ihn hochleben, zusammen mit vielen prominenten Autorinnen und Autoren (Saaltickets ausverkauft // Streamtickets erhältlich).

Noch bis Mai: Die Brasserie »OskarMaria« wird renoviert. Besuchen Sie bis dahin unsere Foyer-Bar vor den Veranstaltungen im dritten Obergeschoß (jeweils von 18-21 Uhr geöffnet) und genießen Sie einen Apéro und kleine Speisen mit Blick über die Dächer der Stadt.

FEATURE Hunger schnal
© Alke Müller-Wendlandt