Dienstag, 17.1.2017, 20.00 Uhr, Saal

Mary

Lesung und Gespräch mit Aris Fioretos

In ihrem berühmten Essay über Kriegsfotografie »Das Leid betrachten« erklärte Susan Sontag das Bild des Grauens zum ultimativen Auslöser für unser Handeln dagegen. In seinem neuen Roman »Mary« (Deutsch von Paul Berf, erschienen im Hanser Verlag) geht Aris Fioretos, schwedischer Schriftsteller griechisch-österreichischer Herkunft, diesem Gedanken nach. Mit großer literarischer Kraft schildert er die existentielle Krise einer jungen Frau unter der griechischen Militärdiktatur. Über seine literarischen »Bilder des Grauens« diskutiert er mit SZ-Redakteuren Alex Rühle & Luisa Seeling.

Moderation: Alex Rühle & Luisa Seeling (SZ)

Büchertisch: Buch & Bohne
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 12.-/8.-

 

Die angefragte französische Journalistin Garance Le Caisne, diesjährigen Preisträgerin des Geschwister-Scholl-Preises, musste ihre Teilnahme leider absagen.

Eine Veranstaltung der Reihe Mitten in Europa