Di 23.4.13 // 20 Uhr // Literaturhaus, Saal
Russische Geschichten

Lenas Tagebuch

Lena Gorelik und Jürgen Zarusky stellen Lena Muchinas Erinnerungen vor

»Lenas Tagebuch« ist ein einzigartiges Dokument über die Belagerung Leningrads, eines der dunkelsten Kapiteln der Geschichte des 20sten Jahrhunderts. Lena Muchina, geboren 1924, war knapp sechzehn Jahre alt, als sie ihr Tagebuch begann, ihre Aufzeichnungen beginnen rund einen Monat, bevor die Wehrmacht Leningrad einkesselt, um die Zivilbevölkerung mit beispielloser Grausamkeit auszuhungern. Im Juni 1942, noch vor Beendigung der Blockade, wurde sie evakuiert, sie starb 1991 im Alter von 66 Jahren in Moskau.
Die Schriftstellerin Lena Gorelik (»Lieber Mischa«, Graf Verlag) hat Lena Muchinas Erinnerungen übersetzt. Sie stellt das Buch zusammen mit Jürgen Zarusky, Südosteuropa-Experte vom Institut für Zeitgeschichte, vor.

Veranstalter: Graf Verlag, Stiftung Literaturhaus
Büchertisch: Literaturhandlung
Eintritt: Euro 9.- / 7.-

»Ein Sensationsfund, denn bisher ist kaum ein vollständiges Tagebuch aus der Blockade-Zeit Leningrads an die Öffentlichkeit gekommen.« (DeutschlandRadio)