Freitag, 5.5.2017, 20.00 Uhr, Saal Entfällt

Tiere denken. Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen

Ein Abend mit Richard David Precht

Wie sollen wir mit Tieren umgehen? Wir lieben und wir hassen, wir verzärteln und wir essen sie. Doch ist unser Umgang mit Tieren richtig und moralisch vertretbar? Richard David Precht untersucht in seinem aktuellen Buch (Goldmann Verlag), basierend auf dem 1997 erschienenen Titel »Noahs Erbe«, mit Scharfsinn, Witz und Kenntnisreichtum quer durch alle Disziplinen die Strukturen unserer Denkmodelle. Ist der Mensch nicht auch ein Tier – und was trennt ihn dann von anderen Tieren? Welche Konsequenzen hat das für uns? Precht schlägt einen großen Bogen von der Evolution und Verhaltensforschung über Religion und Philosophie bis zur Rechtsprechung und zu unserem Verhalten im Alltag. Dürfen wir Tiere jagen und essen, sie in Käfige sperren und für Experimente benutzen? Am Ende dieses Streifzugs steht eine aufrüttelnde Bilanz. Ein Buch, das uns dazu anregt, Tiere neu zu denken und unser Verhalten zu ändern!

Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit seinem sensationellen Erfolg mit „Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?“ waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.

DER ABEND MUSS LEIDER ENTFALLEN, EIN NACHFOLGETERMIN WIRD GESUCHT. Online gekaufte Karten werden automatisch rückabgewickelt. Im Literaturhaus gekaufte Karten können an der Tages- bzw. Abendkasse zurückgegeben werden.
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 12.- / 8.-

»Fazit: eine gute und gut lesbare Übersicht mit einer erfrischend realistischen Perspektive.« (Philosophie Magazin)

Eine Veranstaltung der Reihe ›Ahnen und Wissen‹ – Naturwissenschaft und Literatur