Dienstag, 1.4.2014, 20.00 Uhr, Saal

Alles, was ich bin

Lesung mit Anna Funder

Buchtrailer zu Anna Funders »Alles, was ich bin« (S. Fischer)

Drei Menschen, drei Schicksale, ein leidenschaftlicher Kampf für die Freiheit: 1935 werden in einem Londoner Hotelzimmer die bekannten deutschen Widerstandskämpferinnen Dora Fabian und Mathilde Wurm tot aufgefunden. Die Gestapo spricht von Selbstmord der beiden Frauen, die engstens mit dem charismatischen Revolutionär und Schriftsteller Ernst Toller bekannt waren. Von Hitlers Machtergreifung in Berlin an begleitet Anna Funder in ihrem großen Roman die Gruppe von Freunden, die über Nacht zu einer Bande Verfolgter wird. Sie fliehen nach London, wo sie neue Verbündete finden und große Gefahren auf sich nehmen, um den Widerstand gegen die Nazis zu organisieren. Aber sie sind dort nicht sicher – ein einziger Verrat wird die Freunde auseinandersprengen und in alle Winde zerstreuen.
Packend und tief bewegend bringt Anna Funder Licht in eine der mysteriösesten Geschichten des Exils. Sie erzählt ihr Roman (Deutsch von Reinhild Böhnke) von der Verbindung dreier außergewöhnlicher Menschen, die in Zeiten größten Aufruhrs alles riskieren – für die Freiheit und die Liebe.

Sprachen: Englisch / Deutsch

Moderation: Niels Beintker (Bayerischer Rundfunk)
Szenische Lesung: Alexandra Helmig & Stefan Wilkening

Veranstalter: S. Fischer Verlag, Stiftung Literaturhaus
Büchertisch: Word's Worth
Eintritt: Euro 9.- / 7.-

Interview mit Anna Funder über die Entstehung des Romans