Mi 2.5.01 // 0 Uhr // Saal/Foyer

Sutters Glück

Lesung mit Adolf Muschg

Sutter, ehemaliger Gerichtsreporter, wird abends regelmäßig von einem anonymen Anrufer heimgesucht – und schließlich, bei einem Spaziergang, angeschossen. Nach seiner Genesung begibt er sich auf Tätersuche und stößt rasch auf eine alte Geschichte: einen Gerichtsprozeß, in den er vor Jahren als Beobachter geraten und in dem es für alle Beteiligten um Tod und Leben gegangen ist. Im minutiösen Wiederherstellen der Vergangenheit erfährt Sutter von Geheimnissen, die er nun zu befragen und zu entwirren hat. Der neue Roman des 67jährigen Schweizer Büchner-Preisträgers Adolf Muschg beginnt als Kriminalroman und entwickelt sich zu einer brillanten Zeitsatire, “deren Fundament der humanistische Humor des Hölderlin- und Hofmannsthal-Lesers Emil Sutter ist” (Knut Cordsen, AZ).