Di 5.3.24 // 19 Uhr // Saal
Foyer-Bar ab 18 Uhr

Marseille 1940

Uwe Wittstock im Gespräch mit Axel Hacke

Begrüßung: Stefanie Hölscher (Lektorin, Verlag C.H.Beck)
Lesung: Katja Amberger

Frankreich im Juni 1940: Mit dem Einmarsch der Wehrmacht setzt eine Massenflucht gen Süden ein, die Hafenstadt Marseille ist das Ziel tausender Flüchtlinge. Unter ihnen: Heinrich Mann und Franz Werfel, Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und andere europäische Intellektuelle. Auch der US-amerikanische Journalist Varian Frey trifft in Marseille ein, geschickt vom Emergency Rescue Committee, um möglichst vielen von ihnen die Flucht nach Übersee zu ermöglichen. Der Autor und Literaturkritiker Uwe Wittstock erzählt in seinem neuen Buch (Verlag C.H.Beck) die Geschichte einer kollektiven Flucht. Es ist ein aufwühlendes Kapitel Zeitgeschichte, das er zusammen mit seinem Kollegen und Freund Axel Hacke vorstellt – einem »der wenigen echten Volksschriftsteller, die unsere Literatur zurzeit hat« (Uwe Wittstock im Blog »Die Büchersäufer«).