Di 24.6.03 // 0 Uhr // Bibliothek

Henning von Tresckow. Ich bin, der ich war

Ein Abend mit Joachim Fest und Uta von Aretin

Henning von Tresckow (1901-1944) war der Kopf und das Herz des militärischen Widerstands gegen Hitler. Trotz vieler Publikationen über die Männer des 20. Juli 1944 und ihre Frauen wissen wir bis heute wenig über den Menschen Henning von Tresckow – über seinen Werdegang, seine Familie, seine Ansichten und die Antriebe seines Handelns. Das von Sigrid Grabner und Hendrik Röder herausgegebene Buch »Henning von Tresckow. Ich bin, der ich war« (Lukas Verlag) macht erstmals Dokumente und Berichte von Zeitzeugen zugänglich, die Henning von Tresckow persönlich kannten. Ein Interview mit seiner Tochter Uta von Aretin und drei Essays stellen das Leben Tresckows in historische Zusammenhänge. Erkennbar wird ein erstaunlich gegenwärtiger Mensch. Von dem Historiker und Autor Joachim Fest erschien in diesem Band der Beitrag »Das tragische Vermächtnis«.

Moderation: Ulrich Raulff (SZ)