Di 25.6.24 // 19 Uhr // Saal
Foyer-Bar ab 18 Uhr

Das erstgeborene Land

Die Dichterin Ingeborg Bachmann

Gespräch: Sirka Elspaß & Irene Fußl-Pidner
Lesung: Vicky Krieps

»Wir müssen wahre Sätze finden, die unserer eigenen Bewusstseinslage und dieser veränderten Welt entsprechen.«

Ingeborg Bachmann, 1956

Ingeborg Bachmann auf der Terrasse ihrer Wohnung in der Via Bocca di Leone, 1968 © Garibaldi Schwarze Familienarchiv Bachmann
Ingeborg Bachmann auf der Terrasse ihrer Wohnung in der Via Bocca di Leone, 1968 © Garibaldi Schwarze Familienarchiv Bachmann

Mit »Die gestundete Zeit« erlangte Ingeborg Bachmann (1926–1973) mit erst 27 Jahren Berühmtheit; ein Jahr später hob Der Spiegel die junge Lyrikerin auf das begehrte Titelblatt. Doch die Bachmann war mehr als das »Fräuleinwunder der deutschen Lyrik« (SWR). Die dramatische Kraft ihrer Gedichte, über die Hans Werner Henze sagte, sie hätten etwas »alarmierendes, skandalöses, befremdliches, erschreckendes«, erfasst uns bis heute. Zusammen mit der Lyrikerin Sirka Elspaß ( Jahrgang 1995 // »ich föhne mir meine wimpern« // Suhrkamp) und Irene Fußl-Pidner, Mitherausgeberin der Salzburger Bachmann-Edition (Suhrkamp/Piper), feiern wir Ingeborg Bachmann in ihrer Lyrik – am Abend ihres 98. Geburtstags. Welchen Einfluss hat die Bachmann auf heutige Autorinnen? Vicky Krieps, als Ingeborg Bachmann in Margarethe von Trottas Film »Reise in die Wüste« zu sehen, liest ausgewählte Gedichte.