Erste Architekturwoche München

12. bis 21. Juli 2002 Veranstaltet vom Bund Deutscher Architekten, Landesverband Bayern Kräne auf der Theresienhöhe, Baugruben am Marstallplatz, Tag- und Nachtarbeit auf der Baustelle der Flughafenerweiterung. Im Umland entstehen neue Arbeitswelten, in Riem wachsen die Messestadt und der Park der Bundesgartenschau 2005. Die Innenstadt erfährt ein Facelifting mit Projekten wie den Fünf Höfen und der Pinakothek der Moderne. Wo noch nicht gebaut wird, wird diskutiert und geplant. Planen und Bauen wird zum Kultur- und Gesellschaftsereignis, das mit der »Ersten Architekturwoche München« ein fachübergreifendes Diskussions- und Präsentationsforum findet. Der Salvatorplatz wurde mit der Eröffnung des Literaturhauses “aus dem Dornröschenschlaf gerissen”, wie eine Journalistin schrieb. Die Aufwertung des Platzes zu einem Mittelpunkt urbanen Lebens ist, neben der Attraktivität der Veranstaltungen und des Kaffeehauses, der architektonischen Spitzenleistung von Kiessler & Partner zu verdanken, die vom »Bund Deutscher Architekten« mit dem BDA-Preis 1997 gewürdigt wurde. Seit Jahren nun lässt sich dort hören, wie auch die Literatur Räume gestaltet, schafft Lebenswelten, die ein topographisches Fundament haben. Grund genug für uns, die »Erste Architekturwoche München« mit zwei Veranstaltungen zu begleiten: Am 15.7. sprechen Gregor Hens und Andreas Hilt über Entwicklungen und Formen privater Lebensräume. Und am 17.7. werden »Dichter(t)räume.« wahr, wenn die fiktiven Schreibräume für verstorbene Dichter von der Architektin Susanne Wiegner multimedial präsentiert werden.

Vergangene Termine dieser Reihe:

Mi 17.7.02 // 20 Uhr // Saal/Foyer
Erste Architekturwoche München
Mo 15.7.02 // 0 Uhr // Bibliothek
Erste Architekturwoche München