Joseph Gallus Rittenberg „Terra obscura“

Fotobilder von 1980-1998

Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Verlag Ars Vivendi im Literaturhaus München

Werner Schwab mit brennendem Umhang, der grüblerische, aus schwarzem Bild blickende Thomas Bernhard oder der aus einem Gulli steigende Heiner Müller – wenn man an viele Künstler denkt, stellen sich unwillkürlich Bilder ein, die in ihrer Ausdrucksstärke und Originalität unverwechselbar sind. Es sind Fotografien, die der 1948 in Linz geborene und seit Anfang der siebziger Jahre in München lebende Joseph Gallus Rittenberg auf seinen ausgedehnten Spaziergängen und in der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der Künstler assoziativ ersonnen und erarbeitet hat. „Terra obscura“ ist die erste Ausstellung in München, die Rittenbergs Arbeiten zeigt. Sie umfaßt knapp sechzig Porträts und ebensovieleTexte, mit denen die abgelichteten Personen auf diese Aufnahmen reagiert haben.