60 Jahre Süddeutsche Zeitung

Sechs Jahrzehnte Zeitgeschehen im Spiegel der Karikatur

Eine Ausstellung der Süddeutschen Zeitung im Literaturhaus München
Konzeption: Rolf Cyriax und Joachim Käppner

Im Oktober 1945 erschien die Süddeutsche Zeitung zum ersten Mal. In sechs Jahrzehnten hat sie sich zur größten Tageszeitung in Deutschland entwickelt, hat das Zeitgeschehen kritisch begleitet – und das nicht nur mit Worten. Die Karikatur wurde zum festen Bestandteil der SZ. Große Zeichner haben das Weltgeschehen wie das Heimatlich-Vertraute kommentiert, manchmal bissig, manchmal heiter, immer in ihrem unverwechselbaren Stil. Unter ihnen: Ernst Maria Lang, Gabor Benedek, Dieter Hanitzsch, Ernst Hürlimann, die Österreicher Gustav Peichl (Ironimus), Luis Murschetz und Pepsch Gottscheber sowie Marie Marcks und Peter Leger.
Zum 60. Geburtstag der SZ werden die besten Blätter nun gezeigt. Das Themenspektrum ist groß und reicht von den Anfängen der Bundesrepublik bis zur vorgezogenen Bundestagswahl in diesem Jahr, von Fußball, Kaisern und Medaillen, von Konfliktherden in aller Welt bis zu den Gräueltaten des internationalen Terrorismus.