Do 13.9.12 // 20 Uhr // Saal

Was ist Demokratie? Geschichte und Gegenwart

Ein Abend mit Paul Nolte und Jutta Limbach

Geht die Geschichte der Demokratie langsam aber sicher zu Ende? Das Vertrauen in die klassische Politik ist jedenfalls tief erschüttert. Warum brauchen wir überhaupt ein Parlament? Kann direkte Demokratie die alten Institutionen ersetzen, die uns inzwischen elitär vorkommen? In seinem neuen Buch versucht Paul Nolte, Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte in Berlin, eine Standortbestimmung der Gegenwart im Rückgriff auf zentrale Fragen der Demokratie seit der Antike. Über den Mut zur Demokratie und neue Herausforderungen durch digitale Entwicklungen, Bürgerprotest und europäische Krisen diskutiert er mit Jutta Limbach, der ehemaligen Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts und des Goethe-Instituts.

Begrüßung: Detlef Felken (Verlag C.H.Beck)
Moderation: Ralph Bollmann (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Veranstalter: C.H. Beck Verlag, Stiftung Literaturhaus
Büchertisch: Lehmkuhl
Eintritt: Euro 9.- / 7.-

»Dass die Demokratie eine Zukunft habe, daran zweifelt Nolte nicht. Sein Buch kann das gut begründen, lässt dem Leser aber auch genug Raum für eigenes Denken. Nolte beschreibt mit großem Überblick die Geschichte ihres Werdens und versucht außerdem, seinen Lesern die Werte und Instrumente dieser einzigartig erfolgreichen Staatsform zu erklären… Wer seine eigene Haltung zur Demokratie vielleicht neu finden will oder sich für künftige Diskussionen um die Stärken der schwachen Staatsreform rüsten möchte, der wird Paul Noltes souveränes Lehrstück mit Gewinn lesen.« (Bettina Straub, Deutschlandfunk, 19. März 2012)