So 11.10.26 // 17 Uhr // Saal & Stream
Foyer-Bar ab 16 Uhr

Nein sagen

Matthias Brandt im Gespräch mit Ruth Hoffmann

»Was hätte ich damals getan? Bedeutet ›Was tue ich heute?‹ nicht in gewisser Weise dasselbe?«

Matthias Brandt, Plötzensee, 20. Juli 2025

In »Nein sagen« (Kiepenheuer & Witsch) erinnert Matthias Brandt, Bestsellerautor (»Blackbird«) und einer der markantesten Schauspieler des Landes, an die Frauen und Männer hinter dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 – und an seine Eltern Rut und Willy Brandt, die sich den Nationalsozialisten entgegenstellten. Das Buch beruht auf seiner beeindruckenden Rede am 20. Juli 2025 in der Gedenkstätte Plötzensee und fragt, was Widerstand heute bedeutet – angesichts von Rechtsextremismus und einer Demokratie unter Druck. Die Historikerin und Journalistin Ruth Hoffmann war mit »Das deutsche Alibi« 2024 für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert; in »Raubzug von rechts« (beide Titel Goldmann) zeigt sie, wie Rechte demokratische Begriffe wie Freiheit und Widerstand kapern. Ein Gespräch über Geschichte, Haltung und den Moment, in dem Schweigen keine Option mehr ist.

»Wie sehr wir auf der Hut sein müssen vor einem Sprachgebrauch, den die populistische Rechte stetig in unser Bewusstsein träufelt, zeigt uns dieser lesenswerte Debattenbeitrag.«

Hamburger Morgenpost über Ruth Hoffmanns »Raubzug von rechts«