Mi 14.7.04 // 0 Uhr // Saal
Va bene. Europa verstehen: Italien

Kulturpolitik in Finanznöten

Podiumsdiskussion mit Lydia Hartl, Giovanna Meandri, Ugo Perone, Dietmar Polaczek und Andreas Schlüter

Kulturpolitik in Deutschland und Italien steht unter dem Druck leerer öffentlicher Kassen. Wie schon so häufig wird die Kultur gegen das Soziale ausgespielt. Die beabsichtigten Schließungen kommunaler Kultureinrichtungen und einer ganzen Reihe von Goethe-Instituten haben die öffentliche Kulturdiskussion bei uns in den vergangenen Monaten beherrscht. In Italien ist es nicht viel anders. Wie ist der augenblickliche Stand? Welche Perspektiven gibt es für Kulturpolitik unter Sparzwängen? Wie ist es um die deutsch-italienische Kooperationen bestellt? Gibt es ein europäisches kulturpolitisches Konzept? Welchen Stellenwert haben die Künste noch in der Gesellschaft? Welche Formen von Kultur gilt es heute zu vermitteln, zu fördern? Welche Bedeutung hat auswärtige Kulturpolitik im Kontext von Außenpolitik? Wie ist eine offensive Kulturpolitik vermittelbar? Es diskutieren Lydia Hartl (Kulturreferentin der Landeshauptstadt München), Giovanna Melandri (Kulturministerin a.D., Rom), Ugo Perone (Amedeo-Avogadro-Universität, Ost-Piemont), Dietmar Polaczek (Kulturkorrespondent, Mailand) und Andreas Schlüter (Generalsekretär des Goethe-Instituts).

Moderation: Thomas Krüger (bpb)