Do 16.5.02 // 0 Uhr // Saal
Französische Literaturtage

Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet

Lesung mit Anna Gavalda

Einführung: Marietta Piekenbrock

Den deutschen Text liest: Christiane Paul (angefr.)

In Frankreich erschienen Anna Gavaldas Erzählungen in einem kleinen Pariser Verlag, doch es dauerte nicht lange, da avancierte sie zum Star der jungen französischen Literaturszene. Nun ist »Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet« (Carl Hanser Verlag) auf Deutsch erschienen. Ihre Geschichten erzählen von Tod, von Zusammenbruch und Trennung. Von frommen Lügen und schlimmen Unfällen. Von zerkratzten Träumen und müden Ehen, die den Härten des Alltags zum Opfer fallen. “Manche Bücher sind so gut, dass Sie beim lesen das Gefühl haben, der Autor sei Ihr Freund”, schrieb die französische Presse und spielte damit auf die intime Nähe an, die die Autorin zwischen Figuren und Leser entstehen lässt. Gavaldas Geschichten zeigen das Menschliche in all seinen Facetten: Sie bringen das Leben auf den Punkt.