Mo 7.12.20 // 20 Uhr // Saal & Stream
Einlass ab 19.30 Uhr
Studio Salvatorplatz

Feuer der Freiheit

Ein Abend mit Wolfram Eilenberger

DIE RETTUNG DER PHILOSOPHIE IN FINSTEREN ZEITEN (1933–1943)
Moderation: Hedwig Richter

Die Jahre 1933 bis 1943 markieren das schwärzeste Kapitel der europäischen Moderne. Im Angesicht der Katastrophe entwickeln vier Philosophinnen, SIMONE DE BEAUVOIR, SIMONE WEIL, AYN RAND und HANNAH ARENDT, ihre visionären Ideen: zum Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, von Mann und Frau, von Sex und Gender, von Freiheit und Totalitarismus, von Gott und Mensch. Ihr abenteuerlicher Weg führt sie von Stalins Leningrad bis nach Hollywood, von Hitlers Berlin und dem besetzten Paris bis nach New York; vor allem aber zu revolutionären Gedanken, ohne die unsere Gegenwart – und Zukunft – nicht dieselbe wäre. Ihre Existenzen – als Geflüchtete, Aktivistinnen, Widerstandskämpferinnen – erweisen sich dabei als gelebte Philosophie und legen eindrucksvoll Zeugnis von der befreienden Kraft des Denkens ab.
Mit großer Erzählkunst schildert Wolfram Eilenberger in seinem neuen Buch »Feuer der Freiheit. Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten (1933–1943)« (Klett-Cotta) die dramatischen Lebenswege der einflussreichsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts. Ein grandioses Buch über vier globale Ikonen, die am Abgrund des 20. Jahrhunderts beispielhaft und mit bis heute weltweiter Wirkung verkörperten, was es heißt, ein wahrhaft freies Leben zu führen.