Literarisches Europa

Über Krieg, Bündnisse und Zerwürfnisse hat Europa in den vergangenen Monaten wieder die weltpolitische Bühne betreten und spielt ein altes Stück von Bruderzwist und Königstreue. Eine europäische Einheit, lange Zeit vornehmlich ökonomisch und bürokratisch betrieben, scheint politisch ferner denn je, von ihren eigenen Akteuren ins Abseits gestellt. Welche Rolle aber spielt Europa für seine Autoren? Gibt es eine gemeinsame Quelle europäischer Traditionen und Erfahrungen? Was eint, was trennt europäische Autoren heute ? Die großen historischen Ereignisse des letzten Jahrhunderts? Aktuelle politische Strukturen oder politische Visionen? Kurz: welche Grenzen trennen? Das Literaturhaus München und sieben in München vertretene Kulturinstitute haben vom 9. bis 1o. Mai acht Autoren aus verschiedenen Ländern Europas dazu eingeladen, über die Frage der »Grenze« zu sprechen, deren Vermessung jeder Einigung vorausliegt. Veranstalter: Literaturhaus München, Italienisches Kulturinstitut, Generalkonsulat der Niederlande, Generalkonsulat der Republik Polen, Schweizerisches Generalkonsulat, Instituto Cervantes, Tschechisches Zentrum München, Ungarisches Institut München.

Vergangene Termine dieser Reihe:

Sa 10.5.03 // 0 Uhr // Saal
Literarisches Europa