Mo 4.5.15 // 20 Uhr // Saal

Zum Weltfrieden. Ein politischer Entwurf

Michael Wolffsohn im Gespräch mit Christopher Clark

Die Welt ist aus den Fugen – und wir verstehen es nicht. Manche allerdings begreifen es sehr wohl, Terroristen wie Staatschefs. Sie stoßen in Lücken vor, die sich durch scheiternde Staaten auftun, und nutzen sie. Vielen Staaten sind gescheitert und werden noch scheitern. Jede neue Krise löst hektische Aktivitäten aus, einen Tourismus der Friedenspolitik auf allerhöchstem Niveau, der zu keiner Lösung führt. Warum ist das so?
Der Historiker Michael Wolffsohn plädiert für ein radikales Umdenken, weg vom traditionellen Staatenmodell, hin zu föderativen Systemen. Er stellt sein Buch »Zum Weltfrieden« im Gespräch mit Christopher Clark vor. Clark ist Historiker und Autor des viel diskutierten Buches über den Ersten Weltkrieg, »Die Schlafwandler« (DVA). Es moderiert der Rechtsanwalt und Politiker Jerzy Montag.

Einführung und Moderation: Jerzy Montag

Veranstalter: Literaturhandlung, dtv, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 13.- / 10.-