Mo 22.9.08 // 0 Uhr // Saal

Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Ein Abend mit André Heller und Henryk M. Broder

In einem Asbest-Anzug als erster Mensch in das Innere des Vesuvs hinabzusteigen, um in der glühenden Lava nach Feuerfischen zu suchen – das ist einer von Pauls Plänen. Ein anderer: Weltmeister im Unsichtbarsein zu werden. Doch zuvor muss er dem erzkatholischen Internat entfliehen. Als Pauls Vater, der Süßwarenfabrikant und Kommerzialrat Roman Silberstein, zu Tode kommt, darf der Junge in das Elternhaus zurückkehren. In seiner Erzählung (S. Fischer Verlag) greift André Heller Themen und Erlebnisse aus seiner eigenen Kindheit auf, »die Oberhand beim Schreiben hatte allerdings die Phantasie.«
Sein neues Buch ist eine poetische Erinnerung an ein Kind, eine Industriellendynastie und die schillernde Gesellschaft des Wiener Großbürgertums.

André Heller liest aus seiner Erzählung und führt anschließend ein Gespräch mit Henryk M. Broder.

Karten in der Literaturhandlung (Tel. 089-280 01 35) und im Literaturhaus (Tel. 089-29 19 34-27)