So 23.11.08 // 0 Uhr // Saal

Terror und Traum – Moskau 1937

Eine Matinee mit Karl Schlögel und Gerd Ruge

Moskau 1937: Höhepunkt von Stalins diktatorischer Herrschaft. In einem Orkan von Gewalt geht eine Gesellschaft vollständig zugrunde. Karl Schlögel sucht die Orte der Schauprozesse und Exekutionen auf und rekonstruiert, wie sich der Terror eines Notstandsregimes zum »Großen Terror« steigerte. Doch im Schatten dieses Terrors will das Regime eine neue Gesellschaft aufbauen. Gestützt auf zahllose Dokumente vergegenwärtigt Schlögel, Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, eine Zeit, in der Terror und Traum fließend ineinander übergingen. Er spricht mit Gert Ruge, ARD-Korrespondent und einer der besten Kenner der Sowjetunion.
Karten in der Literaturhandlung (Tel. 89-280 01 35) und im Literaturhaus (Tel. 089-29 19 34-27)