Di 19.6.07 // 0 Uhr // Foyer

Pop

Eckhard Schumacher im Gespräch mit Moritz von Uslar und Thomas Meinecke

»Ist an Pop nicht interessant, dass beides auf den Namen hören kann? Einmal Feiern, Nachtleben, an den richtigen Orten sein, wissen, dass man an den richtigen Orten ist. Und gleichzeitig ist aber auch so ein strukturanalytischer Künstler wie Warhol Pop, der ständig Serien macht, abbildet, wie Massenmedien funktionieren. Der hat so einen analytischen Blick – und trotzdem Glamour.« Eckhard Schumacher, von dem dieses Zitat stammt, hat zusammen mit Kerstin Gleba eine Anthologie »Pop seit 1964« herausgegeben. Darin ist in Texten und einem langen Gespräch mit Thomas Meinecke und Benjamin von Stuckrad-Barre nachzulesen, was Pop ausmacht, was Pop auslöst und warum das Verhältnis zwischen Pop und Literatur immer ein, nun ja, besonders spezielles war. All das auch hier und heute.

Anna Böger, Schauspielerin an den Münchner Kammerpielen und zur Zeit in »Shoppen« zu sehen, liest Texte verschiedener Pop-Autoren.