Lesungen: Katja Amberger, Burchard Dabinnus, Stefan Merki u.a.
»Ich hatte einst ein schönes Vaterland«,
schrieb Heinrich Heine im Pariser Exil. Millionen Menschen mussten im Lauf der Geschichte aus ihrer Heimat fliehen: vor Armut, Hunger, Vertreibung und Verfolgung. Doch nicht alles, was uns zur Flucht zwingt, wurde und wird als Schutzgrund anerkannt. In Romanen, Gedichten und Essays haben Autorinnen und Autoren die Heimat besungen und das Exil literarisch gestaltet – Heine in »Deutschland. Ein Wintermärchen«, Anna Seghers in »Transit«, Bertolt Brecht in »Über die Bezeichnung Emigranten« und viele andere mehr. Große Stimmen lesen Texte von Andreas Gryphius bis Thomas Brasch: ein literarischer Streifzug durch Jahrhunderte der Flucht und des Exils.
