»Wir verstehen uns nicht als Palästinenser und Israelis oder als Juden und Araber, sondern als Menschen, die an eine Kultur des Dialogs, der Versöhnung und des Friedens glauben.«
Aziz Abu Sarah & Maoz Inon
Der Israeli Maoz Inon verlor seine Eltern am 7. Oktober, der Palästinenser Aziz Abu Sarah seinen Bruder in der ersten Intifada. Dennoch sind beide Friedensaktivisten aus voller Überzeugung. Statt ihre Trauer in einen Drang nach Rache gerinnen zu lassen, nutzen die beiden sie als Ausgangspunkt für die Frage: Welcher Weg führt in eine Zukunft, die keiner Vergeltungslogik unterworfen ist?
In »Die Zukunft ist Frieden« (Altneuland Verlag // übersetzt von Ursula Kömen) nehmen uns die beiden auf eine einwöchige Reise durch ein Land, das unter der Last von Mythen und Weltgeschichte ächzt. Obwohl beide enge Familienangehörige im Konflikt verloren habenhaben sie sich dafür entschieden, gemeinsam den Weg des Friedens zu gehen, statt sich dem destruktiven Wunsch nach Rache hinzugeben. Für Inon und Abu Sarah ist Frieden kein Slogan und auch kein sentimentaler Traum, sondern das Ergebnis einer mutigen Entscheidung zum Handeln.
Für Abu Sarah und Inon ist die Antwort eindeutig: Hoffnung findet man nicht, man schafft sie — durch Dialog, Verantwortung und Engagement für die Gleichheit und Würde aller Menschen.
»Wer die Hoffnung auf Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zurückgewinnen will, findet sie in diesem Buch. Maoz und Aziz schreiben über Frieden — nicht als naiven Wunsch, sondern als notwendige Konsequenz aus ihrem eigenen Leid und dem ihrer Völker.«
