Do 18.9.08 // 20 Uhr // Saal

Deutsche Gesellschaftsgeschichte

Ein Abend mit Hans-Ulrich Wehler

Moderation: Franziska Augstein (SZ)

Hans-Ulrich Wehlers Deutsche Gesellschaftsgeschichte gehört zu den herausragenden historischen Werken unserer Zeit. Im fünften Band beschäftigt sich Wehler mit der Zeit der Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 bis zur Vereinigung 1990 und bringt so ein epochales Werk zum Abschluss, das mehr als dreihundert Jahre deutscher Geschichte umspannt. Politische Herrschaft und Kultur, Wirtschaft und soziale Ungleichheit stehen im Zentrum der Darstellung, die immer wieder die Frage umkreist, wie Herrschaft organisiert wird und welche soziale Realität sie hervorbringt. Hans-Ulrich Wehler, bis zu seiner Emeritierung Professor für Allgemeine Geschichte an der Universität Bielefeld, diskutiert mit Franziska Augstein über die westliche Demokratie der Nachkriegszeit.
Das Gesamtwerk in der Übersicht

 

„Eine Meisterleistung deutscher Geschichtsschreibung.“
(Richard J. Evans, Frankfurter Rundschau)

„Ein gigantisches Projekt, das die Arbeitskraft eines einzelnen Forschers zu überfordern schien.“ (Volker Ullrich, Die Zeit)

„Ein beeindruckendes Zeugnis des Anspruchs und der Produktivität, die Wehler zu einer herausragenden Figur des intellektuellen Deutschlands gemacht haben.“
(Hermann Rudolph, Der Tagesspiegel)