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Der Geruch der Bücher

Wolfgang Hilbig liest unveröffentlichte Kurzprosa

Moderation: Frauke Meyer-Gosau

Wolfgang Hilbig, 1941 bei Leipzig geboren, von Franz Fühmann gefördert, 1985 aus der DDR abgeschoben und seitdem in Berlin lebend, gehört zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Einen „Hölderlin des Tagebaus“, einen „Proletarier mit dem Sprachgefühl des geborenen Poeten“ hat man den für seinen rauhe, bilderreiche Erzählstimme bekannten Hilbig gerühmt. Häufig handeln seine Texte von einer geschändeten Landschaft, die für den verlustreichen Umgang mit Geschichte und Freiheit steht.