Do 5.11.98 // 0 Uhr // Bibliothek

Das rote Notizbuch

Thomas Schücke liest Paul Auster

„In Wahrheit ist diese Prosa“, so die SZ über Paul Austers „Rotes Notizbuch“ (1996), „treffsicher im Detail , zielsicher in der Erzählstrategie, bar jeden auktorialen Dünkels und jeder Originalitätssucht; und eben darum durch und durch originell.“ Der amerikanische Romancier hat in einem roten Notizbuch über die Jahre markante Ereignisse festgehalten, ob sie authentisch oder fiktiv sind, bleibt unklar. Der Münchner Schauspieler Thomas Schücke, der auch für die Hörbuchfassung tätig war, wird aus diesem Konvolut von mysteriösen Alltagsgeschichten lesen.