Di 18.3.03 // 20 Uhr // Saal

Alles ist erleuchtet

Lesung mit Jonathan Safran Foer

Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer. Er ist auf der Suche nach Augustine, einer Frau, die gegen Ende des Zweiten Weltkrieges seinen Großvater von den Nazis gerettet haben soll. Und er will das jüdische Schtetl finden, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein unglaubliches Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Die Reise führt durch eine verwüstete Gegend und in eine Zeit des Grauens. Alex berichtet in seiner unnachahmlichen Sprache von den Abenteuern und irrsinnigen Missverständnissen während dieser Fahrt, Jonathan erzählt die phantastische Geschichte des Schtetls Trachimbrods und der alte Ukrainer begegnet den Gespenstern seiner Vergangenheit.
Jonathan Safran Foer, geboren 1977, bringt den Leser mit seinem preisgekrönten Erstlingswerk zum Lachen und Weinen, man ist hingerissen vom Talent dieses jungen Autors.
»…mehr als nur ein besonderes Buch, wahrscheinlich der erste überzeugende Bericht der Generation der Enkel über das Erbe des Holocaust« (Los Angeles Times Book Review).

Lesung des deutschen Textes: Johannes Zirner
Moderation: Richard Chaim Schneider

Anschließend Aussstellungseröffnung »Viersprachenlieder erfüllten die Luft. Die Literaturen aus Czernowitz« mit Helmut Braun