Tschingis Aitmatow

Ferne Heimat Kirgisien

Fasziniert vom Werk des kirgisischen Autors Tschingis Aitmatow hat der Münchner Fotograf Georg Kürzinger dessen »Ferner Heimat« in den abgelegenen Dörfern und Sommerlagern des Berglandes nachgespürt. Sein respektvoller Blick ist dabei vor allem auf die Menschen gerichtet, die er in ihrem rauhen Alltag ebenso zeigt wie bei wilden Reiterspielen und fröhlichen Festgelagen inmitten einer grandiosen Natur. Dieses ethnographische Dokument weckt direkte Assoziationen zu Figuren und Szenen aus dem Werk von Tschingis Aitmatow:

»Diese Fotografien entführen mich in das archaische Dasein meines Volkes, in die nostalgischen Jahre meiner fernen Kindheit. Ich sehe diese Bilder als Inseln und Splitter verflossener Tage und als Erbe meiner Ahnen. Ich sehe einen Austausch zwischen den Kulturen in den Fotografien von Georg Kürzinger, der – indem er etwas aus Kirgisien mitnahm und uns zeigt, wie er das Leben dort gesehen hat – auch ein Stück von sich selbst bei den Bergbewohnern Kirgisiens zurückließ, zu denen es ihn, was mich besonders freut, durch die Lektüre meiner Bücher hingezogen hat«.

Tschingis Aitmatow