Michael Mathias Prechtl im Literaturhaus München

Eine Ausstellung des Literaturhauses München in Zusammenarbeit mit dem Verlag C. H. Beck und der Büchergilde Gutenberg

Über die Bilder und Illustrationen des Nürnberger Malers Michael Mathias Prechtl, Jahrgang 1926, heißt es, daß sie auf den ersten Blick zwar realistisch, auf den zweiten aber utopisch seien. Seine ironische Bildersprache, seine sinnenfrohe Ausdrucksweise, seine kongeniale Umsetzung komplexer Texte, seine Zeichnungen gegen den Strich, seine Metamorphosen der Vorlagen und Bilder im Kopf – das bildnerische Werk von Michael Mathias Prechtl offenbart seine Ausnahmestellung unter den deutschen Zeichnern und Illustratoren. Ob zu Thomas Morus, Goethe, Mozart, Voltaire, E.T.A. Hoffmann, Thomas Mann, Benvenuto Cellini oder anderen kulturellen Größen – Prechtls bissiger Spott macht vor niemandem halt. Im Mittelpunkt der Ausstellung im Literaturhaus stehen die neuen Illustrationen zu Goethes »Reineke Fuchs« in vollständiger Zahl, ebenso jene zum »Leben des Benvenuto Cellini«, der Autobiographie des Florentiner Goldschmieds und Schriftstellers. Daneben sind in der Galerie auch Vorentwürfe, Skizzenbücher und eine kleine Auswahl von Illustrationen zu anderen Büchern (auch Verkauf und Leseecke) zu sehen. In den Fluren im 1. und 2. Obergeschoß hängt eine Auswahl der zahllosen Plakate Prechtls.