Marcel Reich-Ranicki

Sein Leben in Bildern

Eine Ausstellung der Deutschen Verlags-Anstalt und des Literaturhauses München

Marcel Reich-Ranicki ist der populärste Literaturkritiker Deutschlands, eine schillernde und umstrittene, geachtete und gefürchtete Institution des literarischen Lebens. Unnachahmlich und auf höchst unterhaltsame Weise verhilft er der Literatur im »Literarischen Quartett« zu einer breiten Öffentlichkeit. In seiner ergreifenden Autobiographie »Mein Leben« hat er über seinen Werdegang berichtet, der gezeichnet ist von den Brüchen des letzten Jahrhunderts und der ihn schließlich doch zu hohen Ehren führte. Die Ausstellung zeigt Bilder aus der von Frank Schirrmacher herausgegebenen und bei der DVA erschienenen Bildbiographie »Marcel Reich-Ranicki. Sein Leben in Bildern« und wird durch private Dokumente Reich-Ranickis ergänzt. Die Bilder zeigen den Anfang in Polen, Familienaufnahmen, Jugendfotos, Porträtaufnahmen, auch von seiner Frau Tosi, die im Getto entstanden, Bilder aus der Nachkriegszeit und Aufnahmen aus den frühen Jahren in Deutschland. Sie zeugen von den ersten Begegnungen im Beruf als Literaturkritiker, die ihn immer wieder im Dialog und in der Auseinandersetzung mit Schriftstellern und Kollegen zeigen. „Ob ich wollte oder nicht, wohin ich kam, da war deutsche Literatur“ (Marcel Reich-Ranicki).