Arno Schmidt

(1914 – 1979)

Eine Fotodokumentation der Arno Schmidt Stiftung im Literaturhaus München

Nach den Ausstellungen zu Thomas Mann, Paul Celan, Max Frisch und Bertolt Brecht, die die literarischen Anfänge nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend geprägt haben, wenden wir uns weiteren Autoren zu, die mit neuen formalen und inhaltlichen Konzepten stilprägende literarische Spuren hinterlassen haben.Arno Schmidt gehört zu den großen Unbekannten der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Seine selbstgewählte Isolation in der Bargfelder Eremitage in der Lüneburger Heide trug wesentlich dazu bei, daß das Leben dieses Autors in besonderer Weise hinter dem Werk zurücktrat. Diese Weltabgewandtheit trägt – neben den vielfache literarische Bezüge (Joyce, Fouqué, Poe und zahlreiche Dichter des Barock) aufweisenden Romanen, Erzählungen, Hörspielen, Gedichten und Essays – entscheidend zu der Faszination bei, die Arno Schmidt bis heute immer wieder ausstrahlt. Die biographisch vorgehende Fotoausstellung eröffnet wesentliche Einblicke in die Lebenswelten eines Schriftstellers, den Alfred Döblin „den besten und sichersten des jungen Schrifttums von heute“ (1956) genannt hat.

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