Der Frühlings-Mix…

… IN BILDERN

Auch der FrühlingsMix, der am 24.4. stattgefunden hätte, musste abgesagt werden. Drei großartige Debütantinnen auf einen Streich. Das schmerzt besonders. Wir wollten daher trotzdem wissen, was sie mit uns auf der Bühne getrunken hätten, was das Publikum an der Bar des OskarMaria hätte bestellen können. Und natürlich, welche Lieder sie gerne gehört hätten.

Damit wir uns ungefähr vorstellen können, wie unsere heimliche Lieblingsreihe heute abgelaufen wäre, hat uns Büke Schwarz ein paar Szenen ihrer Lesung mit Literaturhaus-Kollegin Alke Müller-Wendlandt gezeichnet. WOW!

BÜKE SCHWARZ

»Jein« ( Jaja Verlag)
Moderation: Alke Müller-Wendlandt
Drink: Martini (mit drei Oliven) // Songs: Pongo »Kuzola« // Clueso »Freidrehen«

»Vielleicht müssen in solchen Zeiten auch Künstler mal klar Stellung beziehen. Guter Wille ist das Gegenteil von guter Kunst.«

Welchen Einfluss hat Erdoğans Politik auf Menschen wie Elâ, Berlinerin, Künstlerin, Deutsch- Türkin in eben dieser Reihenfolge? »Jein« ( Jaja Verlag) ist das Debüt von Büke Schwarz – klar und kunstvoll, politisch und lustig.

HELENA ADLER

»Die Infantin trägt den Scheitel links« (Jung und Jung)
Moderation: Marion Bösker
Drink: Ginger Ale, Hollersaft & Minze auf Eis // Songs: Kommando Elefant »In all den abgefuckten Clubs« // Faber »Alles Gute«

»Nehmen Sie ein Gemälde von Pieter Bruegel. Nun animieren Sie es.«

»Die Infantin trägt den Scheitel links« ( Jung und Jung) erzählt die Geschichte eines Aschenputtels, das anstatt gläserner Schuhe dreckige Stallstiefel trägt, den heimischen Bauernhof abfackelt und der Welt trotzt. Der Debütroman der Österreicherin Helena Adler: eine ernste Angelegenheit, ein großer Spaß!

NELE POLLATSCHEK

»Dear Oxbridge. Liebesbrief an England« (Galiani)
Moderation: Tanja Graf
Drink: Pimm’s // Songs: The Clash »London Calling« // Robbie Williams »Come Undone«

»Success is the ability to go from one failure to another with no loss of enthusiasm«

Winston Churchill

Insiderbericht aus den Elite-Universitäten Cambridge und Oxford und Liebeserklärung an eine merkwürdige Insel: Nele Pollatschek analysiert in »Dear Oxbridge. Liebesbrief an England« (Galiani) ihre turbulente Liebesbeziehung zu einem eigensinnigen Stück Ex- Europa.