Donnerstag, 9.3.2006, 00.00 Uhr, Saal

Humanismus als Leitkultur

Julian Nida-Rümelin im Gespräch mit Oberbürgermeister Christian Ude

»Bildung ist das, was bleibt, wenn man alles vergessen hat!« - dieser Überzeugung ist Julian Nida-Rümelin, Philosoph, Ordinarius am hiesigen Geschwister-Scholl-Institut, früherer Münchner Kulturreferent und Staatsminister für Kultur. In seinem neuen Buch »Humanismus als Leitkultur« fordert er eine umfassende Erneuerung der humanistischen Substanz von Bildung und Kultur. Er kritisiert eine allzu kurzsichtige Bildungspolitik und den zunehmenden Rückzug des Staates aus der Kulturförderung. Julian Nida-Rümelin diskutiert mit Münchens Oberbürgermeister Christian Ude über die Eigengesetzlichkeit von Forschung und Lehre, Kunst und Kultur und über eine – genuin europäische – Leitkultur.