Mittwoch, 29.3.2017, 20.00 Uhr, Saal Ausverkauft

Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration

Ein Abend mit Julian Nida-Rümelin

Über zwei Milliarden Menschen leben weltweit in Armut, leiden unter Hunger, Unterdrückung und Krieg. Über 65 Millionen waren allein im letzten Jahr auf der Flucht. Julian Nida-Rümelin ist überzeugt: Offene Grenzen würden das Elend nicht mildern, sondern die Herkunftsregionen weiter schwächen und die sozialen Konflikte in den aufnehmenden Ländern verschärfen.
In seinem neuen Buch entwickelt er eine eigene Ethik der Migration, die eine Brücke zwischen Philosophie und Politik schlägt. Sein Buch macht klar: Politisches Handeln muss auf den Werten und Normen der Humanität beruhen.

Moderation: Johan Schloemann (Süddeutsche Zeitung)

Büchertisch: Buchhandlung Rupprecht
Veranstalter: Süddeutsche Zeitung, edition Körber-Stiftung, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 10.- / 7.-

Eine Veranstaltung der Reihe Mitten in Europa

Begleitprogramm zur Ausstellung Refugees. Eine Herausforderung für Europa