Montag, 12.10.2015, 20.00 Uhr, Herkulessaal der Residenz (Residenzstraße 1)

Unschuld

Lesung mit Jonathan Franzen

»Unschuld« (Rowohlt, aus dem Amerikanischen von Bettina Abarbanell & Eike Schönfeld), eine tiefschwarze Komödie über jugendlichen Idealismus, maßlose Treue und den Kampf zwischen den Geschlechtern, handelt von Schuld in den unterschiedlichsten Facetten: Andreas Wolf, in Ost-Berlin als Sohn eines hochrangigen DDR-Politfunktionärs geboren, hat aus Liebe zu einer Frau vor Jahren ein Verbrechen begangen. Ein Amerikaner, dem er in den Wirren des Berliner Mauerfalls begegnet, hat den Kinderwunsch seiner Frau nicht erfüllt und sie dann verlassen; dessen neue Lebensgefährtin kann ihrem Ehemann, der im Rollstuhl sitzt, nicht den Rücken kehren und pflegt ihn weiter. »Unschuld« (Rowohlt Verlag, Deutsch von Bettina Abarbanell und Eike Schönfeld) ist eine tiefschwarze Komödie über Idealismus, Treue und den Kampf zwischen den Geschlechtern, ein fulminanter amerikanisch-deutscher Gesellschaftsroman, der den Leser bis zum Schluss bannt.

Moderation: Dorothee Kimmich (Uni Tübingen)

Veranstaltung in englischer & deutscher Sprache (der Autor liest selbst!)
Büchertisch: Lillemors
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 15.- / 10.- 

Reservierte Karten können noch bis Montag, 12.10., 17.30 an der Tageskasse in der Galerie des Literaturhauses abgeholt werden. Eventuelle Restkarten ab 19 Uhr im Herkulessaal der Residenz.

»Jonathan Franzen ist ein Meister des Hinhörens, ein Mann mit einem absoluten Gehör für die zurückgehaltene Aggressivität in Familiengesprächen, für die Zwischentöne des liebevollen Erpressens und des offenbarenden Verbergens.« (Süddeutsche Zeitung)

Eine Veranstaltung der Reihe Literatur(außer)haus