Mittwoch, 21.5.2014, 19.30 Uhr, Saal

Europa neu erfinden. Vom Überstaat zur Bürgerdemokratie

Ein Abend mit Roman Herzog

Das Thema Europa begleitet Roman Herzog durch sein gesamtes politisches Leben und auch in den Jahren nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Bundespräsidenten. Obwohl Herzog die Bedeutung der europäischen Einigung für die Wahrung von Frieden und Wohlstand stets betont, warnt er doch auch vor einer Union, die sich zu einem Überstaat entwickelt und dadurch die Mitgliedstaaten und deren Parlamente entmachtet. Europa wird nur dann stark und lebensfähig sein, davon ist Herzog überzeugt, wenn es sich neu erfindet. Sein Buch ist ein nötiger Weckruf für die Politik und eine Orientierung für die Bürger Europas.

Moderation: Sigmund Gottlieb (Bayerisches Fernsehen)

Veranstalter: Siedler Verlag, Stiftung Literaturhaus
Büchertisch: Literaturhandlung
Eintritt: Euro 10.- / 8.-

»In sieben Punkten listet Herzog auf, was sich ändern müsste. […] Macht Europa einfacher, könnte man das nennen. Recht so.« (DER TAGESSPIEGEL, 16.04.2014)

»Roman Herzogs kleine Denkschrift zu Europa ist klug. Sie ist begrifflich scharf und verständlich geschrieben.« (Deutschlandradio Kultur - Lesart, 01.05.2014)