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  Andere Bücher
braucht das Land
  Bazar - Begleitprogramm - Verlage - Die Comic-Künstler
  28. bis 29.11. 2009    
       
 

A1 Verlag
München

 

Der A1 Verlag ist hervorgegangen aus dem legendären Aktionsraum 1, der bildenden Künstlern (u.a. Brus, Nitsch, HA Schult) in München eine 300 qm große Fabrikhalle für ihre Aktionen bot. Seit Gründung des Buchverlags 1990 veröffentlicht A1 ein vorwiegend literarisches Programm. Am Anfang der inzwischen 19 Jahre alten Verlagsgeschichte stehen die Chamisso-Preisträger Adel Karasholi und Galsan Tschinag. 1994 kam dann mit Günter Herburger einer der bedeutendsten Gegenwartsautoren in den Verlag. Mit anerkannten Autoren wie Kiran Nagarkar (Indien), Mahmoud Darwish (Palästina), Ivan Vladislavić (Südafrika), Mohammed Hanif (Pakistan) oder José Eduardo Agualusa (Angola) hat sich der Schwerpunkt in den letzten Jahren zur internationalen Literatur verlagert. Autorenpflege, persönlicher Kontakt, sorgfältige Übersetzungen und eine exzellente Ausstattung der Bücher stehen bis heute für A1.
www.a1-verlag.de

       
 

Verlag Anton G. Leitner
Weßling bei München

 

Anton G. Leitner gründete 1992 seinen gleichnamigen Verlag, um neben Lernhilfen vor allem die buchstarke Jahresschrift DAS GEDICHT zu publizieren. DAS GEDICHT versteht sich als plurales Poesie-Organ, das einem möglichst breiten Publikum zeitgenössische deutschsprachige Lyrik nahebringen möchte.
»Es bietet generationsübergreifend eine informative Mischung aus Erstveröffentlichungen namhafter Autoren wie auch unbekannter Talente, provokative Essays, aktuelle Strömungen, Kritik und praktische Tipps zum Literaturbetrieb« (Südwest Presse). Dichter wie Nico Bleutge, Bas Böttcher oder Anja Utler veröffentlichten darin ihre ersten Verse. Seit 2000 erscheinen Themenausgaben (u. a. zur Erotik, Religion, Politik, Popkultur, Kindheit und Gesundheit). Die aktuelle Folge Nr. 17 (»Angst«) edierte Leitner zusammen mit Friedrich Ani. Für sein verlegerisches Engagement wurde er u. a. mit dem V. O. Stomps-Preis der Stadt Mainz ausgezeichnet.
www.DasGedicht.de

       
  Belleville
München
 

Bücher zu verlegen bedeutet, Halluzinationen Wirklichkeit werden zu lassen. Bücher zu lesen natürlich auch. Oder wie Oskar Panizza schreibt: »Also ein Baum, den ich halluzinire, entsteht als zentraler Prozess in meinem Hirn, resp. in meiner Vorstellung, und wird von hier aus in die Aussenwelt verlegt, wo ich ihn sehe, während ihn meine Nebenmenschen nicht sehen. Aber wie kommt es, dass ein Prozess, der in der Regel von aussen nach innen verläuft - der in der Aussenwelt wirklich vorhandene Baum wirkt als Reiz auf mein Auge und pflanzt sich fort bis in mein Hirn, wo er als Baum gesehen wird - nun auf einmal den umgekehrten Weg einschlägt, und, wie die Halluzination von Innen nach Aussen geht?«
www.bibliotheca-selecta.de/belleville

       
 

Berenberg Verlag
Berlin

 

Der Berenberg Verlag wurde 2004 von Petra und Heinrich v. Berenberg in Berlin gegründet.
In seinem international ausgerichteten Programm (Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch) erscheinen pro Jahr bis acht Bücher. Thematischer Schwerpunkt sind autobiographische und biographische Literatur sowie Essay- und Memoiren-Literatur aus Vergangenheit und Gegenwart. Bekannt wurde der Verlag auch wegen seiner schön gestalteten Bücher: Handliches Format, Halbleinen, Fadenheftung, sorgfältige Typographie.
Die wichtigsten Autoren bisher u.a.: J. M. Keynes, Léon Blum, Josep Pla, A. J. Liebling, Alma Guillermoprieto, Cristina Peri Rossi, Sonia Simmenauer, Michael Maar, Joachim Kalka, Perry Anderson, Roberto Bolaño, Christopher Isherwood.
www.berenberg-verlag.de

       
 

Black Ink
Scheuring

 

Black Ink wurde 1993 von Nikolai Vogel und Kilian Fitzpatrick als Literaturverlag gegründet. Verlegt wurden bisher hauptsächlich junge Autoren aus München, aber auch aus Schriftsteller aus Österreich oder Neuseeland finden sich im Verzeichnis. Black Ink versteht sich als Programm, in dem gerne ungewöhnliche Literaturprojekte verwirklicht werden. Die Veranstaltung unerwarteter Lesungen bildet einen Schwerpunkt der Aktivitäten. Zur Verlagsgründung zu Beginn ihres Studiums sagen die beiden Autoren: »Wir gründeten Black Ink als Schriftsteller, die Interessen an Texten teilen und sie teilen wollen. Wir verlegen unter dem Gesichtspunkt unserer Vorlieben, Erwartungen und Neugierde. Als Leser und Hörer mehr denn als Kaufleute und Verwalter. Sicherlich interessiert uns der Vertrieb und freut uns der Verkauf unserer Bücher, aber er steht nicht im Vordergrund, Black Ink ist mehr ein Text- und Wahrnehmungsprojekt als ein Wirtschaftsunternehmen.«
www.blackink.de

       
 

Blumenbar Verlag
München

 

Verlegerischer Schwerpunkt von Blumenbar ist deutschsprachige und internationale Gegenwartsliteratur. Entscheidende Kriterien für das Programm sind sprachliches Niveau und gesellschaftliche Relevanz. Blumenbar ist ein Verlag, der sich als literarische Stimme seiner Zeit versteht; der Themen nicht nur aufgreift, sondern auch setzt. In Abgrenzung zu traditionellen literarischen Verlagen liegt die Besonderheit in der Unverwechselbarkeit sowie in der Authentizität. Während sich die Neuerscheinungen vieler Verlage immer mehr gleichen, ist ein Blumenbar-Buch sofort zu erkennen.
www.blumenbar.de

       
 

Dölling und Galitz
München & Hamburg

 

Der Dölling und Galitz Verlag, gegründet am 2. November 1986 von den promovierten Literaturwissenschaftlern Peter Dölling und Robert Galitz, ist ein unabhängiger Kleinverlag mit Sitz in München und Hamburg.
Mit den zahlreichen verwirklichten Buchprojekten wurden Programmbereiche erfolgreich ausgebaut, die schon »von Jugend an« zu den Stärken des Verlags zählen: Architektur, Kunst- und Kulturgeschichte, Judaica und Geschichte sowie stark regional verankerte Titel. Dabei arbeitet der Verlag über seine verlegerischen Aufgaben hinaus oftmals wie ein eigenständiges Forschungsinstitut. Zusätzlich haben sich Bereiche entwickelt, wie beispielsweise der Hörbuch- und Filmbereich.
Zusammen mit starken und kompetenten Partnern werden Projekte von dauerhaftem Wert entwickelt und realisiert, werden Titel herausgegeben, die nicht nur nach dem »Schnelldreher-Markt« schielen. Dass »Bücher Leidenschaft brauchen« ­ so schrieb das »Börsenblatt« in einem Verlagsportrait ­ war schon vor 20 Jahren Überzeugung der Verleger; darüber hinaus braucht es Inspiration, respektvollen Umgang und eine Menge Geduld.
dugverlag.de

       
 

Dörlemann Verlag
Zürich

 

»Griff nach den Sternen im Bücherhimmel«
Unter diesem Motto stellt der junge Verlag im September 2003 sein erstes Programm vor. Auf die Frage, ob ein junger Verlag sich nicht mit Krümeln zufrieden geben müsse, die vom Tisch der Herren fielen, antwortet Dörlemann zukunftsfroh: »Rosinen sind das, Äpfel, Orangen«. Auf die Welt geholfen hat dem Verlag aber Swetlana Geier. Sie schenkte zum Einstand die Übersetzung von Iwan Bunins Ein unbekannter Freund, bis heute meistverkaufter Titel des Verlags. Sabine Dörlemann, und mit ihr Mike Bierwolf, kongenialer Buchgestalter und Webdesigner, setzt auf Entdeckung und Bergung literarischer Schätze: »Ich finde, es gibt große Lücken, die man füllen kann und muss«, erklärt die Verlegerin. Als Anglistin und Amerikanistin liegen Dörlemann auch englischsprachige Autoren am Herzen. Verlagshighlight 2008 war die Verleihung der Übersetzerbarke durch den VdÜ. Nach sechs Jahren hat der Dörlemann Verlag mit seinem Programm eine Erfolgsgeschichte geschrieben – und eines ist gewiss: Die Fortsetzung folgt.
www.doerlemann.com

       
 

kookbooks
Idstein


 

kookbooks, gegründet 2003 von Daniela Seel, versteht sich als Labor für Poesie als Lebensform. Darin experimentieren u.a. die Dichter und Dichterinnen Uljana Wolf, Monika Rinck, Sabine Scho, Steffen Popp, Hendrik Jackson, Daniel Falb, Christian Schloyer, Johannes Jansen, Michael Stavaric und Pierangelo Maset. kookbooks erscheinen in den Reihen Prosa, Lyrik, Essay und Kinderbuch. Die von Andreas Töpfer entwickelte und für jedes Buch individuell umgesetzte Gestaltung und Illustration übersetzt die Kunst der Literatur auf Covern und Schmuckseiten in eine eigensinnige Bildkunst.
Verlegerin Daniela Seel wurde für ihr Engagement mit dem Förderpreis der Kurt-Wolff-Stiftung 2006 und dem Horst-Bienek-Förderpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste 2007 ausgezeichnet und war 2006 einer der »100 Köpfe im Land der Ideen«.
www.kookbooks.de

       
 

lichtung verlag
Viechtach

 

Ohne weißblaue Schenkelklopferei konzentriert sich der lichtung verlag auf bayerische Literatur. Bayern wird dabei von der Provinz, von HinterBayern aus ins Visier genommen. Diese zeitgenössische bayerische Literatur füllt eine kleine, aber bunte Verlagsnische, in der ein starkes Lyrik-Programm weiterhin seinen Platz hat. Die edition lichtung - das Buchprogramm des lichtung verlags - erscheint seit fast 20 Jahren, daneben gibt der Verlag das ostbayerische magazin lichtung heraus. Seit 2008 ist der kleine Münchner Verlag Kuckuck & Straps auch unter dem Dach der lichtung.
www.lichtung-verlag.de
www.kuckuckundstraps.de

       
 

Verlagsbuchhandlung Liebeskind
München

 

Liebeskind ist ein unabhängiger literarischer Verlag, der im Januar 2000 in München gegründet wurde. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf zeitgenössischer Literatur und Essayistik. Unter den Autoren finden sich sowohl Neuentdeckungen und junge Talente als auch Klassiker wie Marcel Proust oder zu Unrecht vergessene Autoren wie der amerikanische Romancier John Barth und der kanadisch-jüdische Autor Mordecai Richler. Mit dem britischen Schriftsteller David Peace wurde 2005 ein fester, sehr erfolgreicher Programmplatz für literarische Kriminalromane eingerichtet: Der erste Band seines Quartetts wurde mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, fast alle bislang erschienenen Liebeskind-Krimis waren auf der KrimiWelt-Bestenliste vertreten, zuletzt wurde der Amerikaner James Sallis für seinen Roman »Driver» ebenfalls mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. Im Herbst 2008 erschien mit Jean-Philippe Delhommes »Zeitgenössische Kunst» erstmals ein Cartoon-Band bei Liebeskind, in den nächsten Jahren soll eine Reihe mit graphischer Literatur aufgebaut werden.
www.liebeskind.de

       
 

Lilienfeld Verlag
Düsseldorf

 

Ausgraben, Bewahren, Wiederdraufzeigen – das macht sich der 2007 gegründete Lilienfeld Verlag aus Düsseldorf zur Aufgabe. Neben den literarischen Entdeckungen stehen auch zeitgeschichtliche Funde im Zentrum des Programms, bisher die im Archiv entdeckten persönlichen Aufzeichnungen Oswald Spenglers, der Samoa-Reisebericht des deutschen Dandys Otto E. Ehlers und das Auschwitz-Protokoll der Ärztin Sima Vaisman.
Der Lilienfeld Verlag will gute Texte durch eine liebevolle Buchausstattung ehren, und durch die Programmgestaltung soll bewiesen werden, daß Literatur von Qualität und Ambition alles haben kann: Spannung, Witz, Erkenntnis und große Gefühle.
www.lilienfeld-verlag.de

       
 

LUBOK edition carpe plumbum
Leipzig

 

Im LUBOK Verlag erscheinen originalgrafische Bilderbücher.
In den einzelnen Bänden setzen sich Künstlerinnen und Künstler aus Malerei und Grafik mit dem Linolschnitt auseinander.
Ursprünglich bezeichnet »Lubok« russische Volksbilderbögen aus dem 19. Jahrhundert, preiswerte Originalgrafik, die auf Jahrmärkten verkauft wurde – Bilder fürs Volk!
www.lubok.de

       
 

Luxbooks
Wiesbaden

 

luxbooks ist ein Lückenschließer-Verlag: vornehmlich das aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer Unbemerkte, weil es sich gegen einfache Vereinnahmungen wehrt oder vemeintlich von niemandem gebraucht wird – wir machen es zu dem unsrigen.
luxbooks ist ein Vielfraß-Verlag: Wir dinieren Lyrik (zeitgenössischer wie vergangener Avantgarden), Essays, popkulturelle Studien, Fotobände, Graphic Novels, Kinderbücher und Comics. Und wir wollen beweisen, dass auch ein Vielfraß Gourmet sein kann.
luxbooks ist ein Tauchgang-und-Sprungturm-Verlag: wir lieben die Tiefe und verehren die Oberfläche; die Popmoderne ist uns Heimat und unser Verderbnis (wir kennen ihre Abgründe und genießen gleichwohl den Rauschzustand nach dem Konsum eines gelungenen Films, der unter den Bedingungen und Vorzeichen des Systems Pop entstanden ist)
luxbooks verehrt das Richtige im Falschen; Adorno unterlag einem Irrtum.
luxbooks ist ein Verlag unter vielen neuen Verlagen, die allesamt sagen: und dennoch!
www.luxbooks.de

       
 

Mairisch Verlag
Hamburg

 

Der mairisch Verlag ist ein Indie-Verlag für junge Literatur und Hörspiel. Im Programm sind Belletristik-Autoren wie Michael Weins, Andreas Stichmann, Stevan Paul und Finn-Ole Heinrich, die zu den aufregendsten Stimmen der Gegenwartsliteratur zählen. Daneben wird die freie Hörspielszene gefeatured. Und auch die Live-Präsentation ist für mairisch wichtig: Zahlreiche Lesungen der mairisch-Autoren im ganzen deutschsprachigen Raum schaffen
Berührungspunkte zwischen Lesern und Autoren.
www.mairisch.de

       
 

Maro Verlag
Augsburg

 

»15 years of publishing writers is a long time but we want 15 more!!« wünschte sich Charles Bukowski vor langer Zeit. Dies wurde längst übertroffen, denn im nächsten Jahr steht bereits der 40. Geburtstag an! Nach wie vor verlegt Maro klein aber fein Bücher, die im etablierten Literaturbetrieb (noch) keine Chance hatten. Jörg Fauser, Andreas Mand, Günter Ohnemus, Charles Bukowski, Gilbert Sorrentino, Danny Sugerman u.a fanden hier ihre erste Heimat, ehe sie feuilletonfähig wurden. Seit 2007 ergänzen Bücher zum Thema Textilkunst das literarische Programm.
www.maroverlag.de

       
 

mixtvision Verlag
München

  mixtvision – das ist ein junger Verlag mit innovativem Profil und der festen Überzeugung, dass Kinder ihre Welt am nachhaltigsten begreifen, wenn sie mit Spaß und Eigeninitiative bei der Sache sind. So vereinen die Verlagsprodukte stets spielerische Leichtigkeit und altersgerechte Förderung. Literatur für Kinder anspruchsvoll und zugleich unterhaltsam zu gestalten, ist daher kein Widerspruch, sondern das ambitionierte Anliegen von mixtvision.
Als kleiner und unabhängiger Verlag, der seine Wurzeln nicht in der Verlagsbranche sondern in der Fernseh- und Medienwelt hat, geht der Verlag freier mit dem Buch um, lotet dessen Grenzen aus und wagt neue Verknüpfungen zwischen den Medien.
www.mixtvision-verlag.de
       
 

Münchner Frühling Verlag
München

 

Der Münchner Frühling Verlag, gegründet 2007, hat sich neben Prosa und illusrierten Erzählungen dem lyrischen Einzelkunstwerk verschrieben; in der Reihe einmaleingedicht sind inzwischen 22 einzelne Gedichte erschienen, von Autoren wie Sappho, Rose Ausländer, Mascha Kaleko, Nora Bossong, Bertolt Brecht und Oskar Pastior. Die typografische und illustratorische Gestaltung der Gedichte und Bücher sowie das weltläufige Thema sind Programm: ein Familienroman zwischen Berlin, Taiwan und Brasilien, Erzählungen aus Bengalen mit Collagen einer Wuppertaler Künstlerin, im nächsten Jahr Fotos und Texte aus Argentinien – Blüten, die der Münchner Frühling treibt.
www.muenchnerfruehling.de

       
 

P. Kirchheim Verlag
München

 

 

Bücher veröffentlichen seit 1967, offiziell gegründet 1977 mit Herbert Achternbusch »Servus Bayern« und Alexander Lowen »Bioenergetik für Jeden« (14. Auflage). Ab 1983 verstärkt junge Autoren (Wolfgang Dietrich, Katja Huber, Helmut Krausser, Gabriele Stötzer, Laura Waco u. a.), Regionalia mit literarischem Bezug (Landpartie literarisch, Oskar Maria Graf, , Thomas Mann, Franz Hessel u. a.), kulturwissenschaftliche, essayistische Titel (Meyer-Drawe, Pontalis, Glenn Gould, Michael Pfeifer), ‚historische’ Kinderbücher (Wedekind: Kalumina, Erika Mann: Stoffel fliegt übers Meer, L. M. Beck: Das Kasperlbuch), Lyrikanthologien der Gegenwart aus Frankreich, Italien, Spanien, Brasilien und belletristische Literatur (Lyrik und Roman): Josef Burg, SAID, Ungaretti, Montale, Paul Wühr, Rosa Chacel, Cowper Powys, Giono, Huysmans, Sender Barayón.
www.kirchheimverlag.de

       
 

Peter Hammer Verlag
Wuppertal

 

Der Peter Hammer Verlag veröffentlicht seit über 40 Jahren Literatur aus und über Afrika und Lateinamerika. Daneben hat sich ein anspruchsvolles Kinderbuchprogramm etabliert, das entscheidend durch den international renommierten Illustrator Wolf Erlbruch geprägt wurde und heute eine Reihe ausgezeichneter Künstler und Autoren versammelt, unter ihnen Nadia Budde, Eva Muggenthaler, Isabel Pin und Jürg Schubiger.
www.peter-hammer-verlag.de

       
 

poetenladen
Leipzig

 

2005 entstand zunächst das Literaturportal poetenladen als ein virtueller Raum für Dichtung, der sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der lebendigsten Netzschauplätze für junge Literatur entwickelte. Ein Jahr darauf erschien erstmals das (gedruckte) Literaturmagazin poet, das Texte junger Autoren und etablierter Literaten bietet, zuletzt mit Beiträgen von Friederike Mayröcker, Ilija Trojanow, Kathrin Schmidt und Ursula Krechel. 2008 expandierte der virtuelle Raum zum Verlag mit »realen« Büchern. Verlagsschwerpunkte sind Anthologien junger Literatur neben Prosa-Titeln und Lyrikbänden, so zuletzt das Debüt von Sandra Trojan oder die umfassende Anthologie »Der gelbe Akrobat. Hundert Gedichte der Gegenwart, kommentiert« (Michael Braun/Michael Buselmeier). Der poetenladen ist weniger ein klassischer Verlag als ein Netzwerk mit mehreren hundert Autoren, darunter auch fremdsprachigen. In diesem Netzwerk fließen Informationen, Beiträge, Ideen und redaktionelle Arbeit zusammen und werden zum Buch, zur Online-Serie oder zum Dossier des Magazins poet.
www.poetenladen.de
www.poetenladen-der-verlag.de

       
 

supposé
Berlin

 

Mit seiner Edition supposé weniger ein Verlag als vielmehr ein Forschungsprojekt in der Praxis widmet sich Klaus Sander seit 1996 der Entwicklung und Etablierung einer eigenständigen Kunst- und Publikationsform für das gesprochene Wort. Die dabei entstehenden CDs beinhalten keine Lesungen oder Dramatisierungen schriftlicher Texte — sind also keine Hörbücher, sondern extemporierte freie Rede: erzählte Literatur, Philosophie und Wissenschaft. Besonderer Wert wird gelegt auf ein Gleichgewicht von Produktionen mit zeitgenössischen Autoren und Forschern sowie der Edition historischer Tondokumente und diese so zu einem akustischen Stimmenarchiv zusammengeführt: mündliche Geschichtsschreibung und Wissensvermittlung. Das Gesamtprogramm von suppose wurde mit dem Deutschen Hörbuchpreis sowie dem Förderpreis der Kurt-Wolff-Stiftung ausgezeichnet.
www.suppose.de

       
 

Transit Verlag
Berlin

 

Ein auffälliges, feines Programm: literarische Fundstücke und Überraschungen (Maria Barbal, Ruth Berlau, Imre Kertész, Uwe Johnson, Walter Kempowski, F.C. Delius, Hubert Fichte, Claudiu M. Florian, Tim Staffel), ungewöhnliche Biographien (Ditte von Arnim über Brechts letzte Liebe, Ernst Jacobi, Egon Monk, Nicolaus Sombart, Felix Hartlaub, Marlene Dietrich), deutsch-deutsche Geschichte (Karsten Dümmel, Inka Bach, Ines Geipel, Manfred Scharrer) und zur Kulturgeschichte (Stürmische Reisen übers Mittelmeer, In Rumänien, Max Liebermanns Sommerhaus, Schinkel und Berlins erster Eisenbahnhof, Va banque: Glücksspieler und Spielerglück).
www.transit-verlag.de

       
 

Ventil Verlag
Mainz

 

Im Ventil Verlag erscheinen Bücher jenseits des Mainstreams, ob nun über Musik, Film, Politik, ob Belletristik oder Sachbuch? aus der Szene für die Szene geschrieben, immer mitten im Diskurs. Die Inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf den Themen Subkultur, Film, Cultural Studies, Gesellschaftstheorie und junge Literatur. Unseren AutorInnen ist nicht nur die Begeisterung über die vielfältigen Facetten der Popkultur gemeinsam - sie schreiben auch an der Geschichte dieser quicklebendigen und widerständigen Ausdrucksform ganz weit vorne selbst mit. Ventil-Bücher beziehen Stellung und machen Lust aufs Selbstdenken.
www.ventil-verlag.de

       
 

Verbrecher Verlag
Berlin

 

Der Verbrecher Verlag ist ein klassischer Autoren-Verlag. Das Programm steht in der Tradition linker Literaturverlage, Belletristik ist der Schwerpunkt, linkes Sachbuch das zweite Standbein, als »drittes Bein«, ein Spielbein, kommen noch die Kunst und Comics dazu. Der Verbrecher Verlag zählt einerseits zu den »hippen, jungen Verlagen« (so das Fachmagazin Buchmarkt), ist aber andererseits »fein« (so der Deutschlandfunk). Im Verlag hört man beides gern.
www.verbrecherei.de

       
 

Voland & Quist
Dresden

 

Bücher zum Lesen und Hören. Voland & Quist veröffentlicht seit 2004 junge zeitgemäße Literatur. Diese wird nicht nur niedergeschrieben, sondern auch viel und gerne vorgetragen, sie sollte also in jedem Fall auch hörbar sein. Deshalb liegt jedem Buch bei Voland & Quist eine CD oder DVD bei, auf der sich neben Lesungen der Autoren oft auch Bonusmaterial befindet. Voland & Quist veröffentlicht hauptsächlich Lesebühnenliteratur, Spoken-Word-Lyrik sowie Romane und Erzählungen junger osteuropäischer Autoren.
www.voland-quist.de

       
 

Verlag Das Wunderhorn
Heidelberg

 

Die Erneuerung der Literatur kommt aus den Peripherien und nicht aus den Metropolen. Und die Poesie liegt auf der Straße. Daraus wurde seit der Verlagsgründung in Heidelberg 1978 durch Angelika Andruchowicz, Manfred Metzner und Hans Thill ein anspruchvolles Verlagsprogramm, dessen Schwerpunkte deutsche und internationale Poesie, deutschsprachige und frankophone Literatur, Sachbuch, Kunst, Fotografie, Heidelbergensia, Regionalia sind. Einen besonderen Platz im Verlagsprogramm haben die Werkausgabe des französischen Surrealisten Philippe Soupault und das fotografische Werk von Ré Soupault. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Erforschung des Nationalsozialismus am Beispiel Heidelbergs und seiner Universität. Dem literarischen und kulturellen Leben Heidelbergs spürt der Verlag mit Michael Buselmeiers »Literarischen Führungen« nach. Die Poesie erhielt mit dem Deutschlandfunk-Lyrikkalender einen weiteren Platz. Im interkulturellen Dialog setzt Wunderhorn seit Jahren mit Édouard Glissant und Abdelwahab Meddeb besondere Akzente. Außergewöhnlich in der deutschen Verlagslandschaft ist, dass der Verlag alle Titel lieferbar hält und keinen einzigen Titel verramscht hat.
www.wunderhorn.de

       
 

weissbooks.w Verlag
Frankfurt a. M.

 

Zu Jahresbeginn 2008 gründeten Anya Schutzbach und Rainer Weiss den Verlag weissbooks.w. Die ehemalige Marketing-Chefin und der einstige Programmgeschäftsführer der Suhrkamp Gruppe sind beide Geschäftsführer der Weissbooks GmbH; Anya Schutzbach verantwortet das operative Geschäft (Vertrieb/Verkauf, Werbung/Marketing und Herstellung), Rainer Weiss ist zuständig für das Programm (incl. Lektorat), Presse, Rechte & Lizenzen, Veranstaltungen. Die Idee, gemeinsam einen Verlag zu gründen, entwickelte sich im Sommer 2007 und nahm in den Folgemonaten zunehmend Gestalt an. Auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst 2007 stellten Schutzbach und Weiss ihr Verlagskonzept der Öffentlichkeit vor. Das Konzept hatte Erfolg: weissbooks.w wurde auf der Leipziger Buchmesse im März 2009 mit einem Award für den Newcomer des Jahres ausgezeichnet, im Mai 2009 erhielt das junge Unternehmen den Gründerpreis der Stadt Frankfurt.
www.weissbooks.com

       
 

yedermann Verlag
Riemerling bei München

 

»Dürfen wir Ihnen ein Buch empfehlen?«
yedermann ist ein Verlag aus München und wurde 2000 von Oliver Brauer und Sebastian Myros gegründet. Seit acht Jahren bauen wir ein fröhliches, schönes und konsequentes Programm auf, junge Erzähler und Lyriker stehen im Vordergrund.
www.yedermann.de

     
 
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